Genau das ist doch der Grund, weshalb wir Piraten geworden sind - und uns nicht tatenlos zurücklehnen und der Regierung zugucken.
Wenn es einem nicht passt, dass sich die Piratenpartei angeblich in die falsche Richtung entwickelt und man deshalb austritt, bleiben nurnoch die Meinungen übrig, die sie in eine Richtung drängen. Oftmals sind es nur wenige, aber laute Stimmen, die etwas fordern. Dadurch darf man nicht rückschließen, dass sich dafür eine Mehrheit findet.
Wenn Diskussionen stattfinden, die "unnötig und zeitverschwendent" sind: Solche Diskussionen leben doch nur deshalb, weil man darüber redet. Wenn sich drei Leute unterhalten, und 97 Leute darüber aufregen, dass ein Gespräch zu dem Thema stattfindet - dann darf sich keiner der 97 Personen darüber aufregen, dass wegen einer Diskussion Zeit verschwendet wird. Es ist nicht ihre Zeit, niemand nimmt sie ihnen.
Wer Fragen stellt, verdient eine Antwort. Wer Kritik äußert, sollte in der Lage sein, sie zu vertragen. Wer diskutieren will, sollte auch andere Standpunkte in Betracht ziehen. Wer meckern will, darf es besser machen.
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Hintergrund: Austritte/Rückzieher diverser Personen in den letzten Tagen; in chronologischer Reihenfolge:
- Techpriester (LV Sachsen)
- Dieter Joachim „Achim“ Schäfer (LV Bayern)
- protter (LV Hessen)
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